Beiträge getagged mit USA

Amerikanischer iTunes-Account

Es gibt viele Gründe, sich eine zweite Existenz in den USA aufzubauen. Einer davon hat mit iTunes zu tun, denn mit einer amerikanischen Apple-ID lassen sich die Möglichkeiten von iTunes noch viel besser nutzen. Aber nicht nur das Angebot an Alben und Apps für das iPhone oder das iPad wird erheblich größer. Es gibt auch eine Menge aktueller Filme, die in Deutschland noch lange nicht im Kino oder TV zu sehen sein werden – und das in Originalton.

Da Apple nichts unternimmt, um diese Art der Nutzung von Fake-Identitäten zu verhindern, gehe ich davon aus, dass Apple damit kein Problem hat. Wie die rechtliche Situation dazu aussieht, weiß ich nicht – wäre aber sicher interessant, das einmal zu beleichten.

Alles was man dazu braucht, sind eine Adresse in den USA und eine in den Staaten registrierte Kreditkarte oder ein dort registrierter PayPal-Account.

Da die meisten wohl ein Geschäftsverhältnis mit einem deutschen Kreditinstitut unterhalten, braucht man leider einen Voucher, den es in den USA an jeder Ecke gibt. Den kann man sich wahlweise aus dem USA-Urlaub mitbringen (lassen), einen Kontakt vor Ort darum bitten, einen Voucher zu besorgen, oder einfach eBay einen Besuch abstatten.

Das mit der Adresse ist dann schon deutlich einfacher, davon gibt es ja genug, und die kosten auch nix. In einigen US-Staaten wird eine Steuer auf Online-Einkäufe erhoben, nicht so in Massachuchetts. Was liegt also näher, als seinen Wohnsitz kurzer Hand nach Boston zu verlegen? Eben.

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Facebook Local startet in den USA

So langsam pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass der Suchmaschinen-Gigant aus Kalifornien einen weiteren Einstieg in das Social Web plant. Größter Konkurrent mit über 500 Millionen Nutzern ist Facebook, zu dessen Gunsten auch hier zu Lande soziale Netzwerke immer mehr Marktanteile verlieren. Die einzige Chance für Google, kurzfristig besser zu sein, ist die Konzentration auf die eigene Stärke: Lokale Kompetenz in Form von Google Maps und Adressen mit den dazugehörigen GPS-Koordinaten.

Gerade diese Kompetenz wird immer wichtiger, denn die Lokalisierung von Werbung und Nachrichten stellt momentan die einzige realistische Einnahmequelle für das Soziale Kostenlos-Web dar.

Facebook App auf dem iPhone

Somit war es höchste Zeit, mit Facebook Places nachzulegen, um sich rechtzeitig Marktanteile zu sichern. Die Entwicklung der neuen Facebook Places API hat acht Monate gedauert, und seit gestern können – zunächst nur Nutzer in den USA – den neuen Dienst nutzen. In Deutschland soll es in Kürze ebenfalls losgehen. Eigentlich ein Feature, das schon lange überfällig war.

Bitter ist das natürlich für die kleinen Geo-Netzwerke, denn obwohl beispielsweise Foursquare mit über 2,5 Millionen Nutzern ein beeindruckendes Wachstum hingelegt und den Markt bis jetzt dominiert hat, dürfte man einer etwa 200mal so großen Community nicht viel entgegen zu setzen haben. Kurzfristig hat die Ankündigung der Kooperation mit Foursquare zwar gestern für einen neuen Rekord bei den Neuregistrierungen (bei Foursquare) gesorgt. Doch lange wird das nicht anhalten, denn niemand wird auf die Dauer mehrere Apps zum Einchecken und zur Organisation seiner Kontakte und Gruppen benutzen.

In den letzten Wochen hat Google eine Menge Geld in die Hand genommen, um Unternehmen aus den Bereichen Social Gaming (Zynga), Social Apps (Slide) und In-App-Payments (Jambool) zu übernehmen. In der gleichen Zeit hat Google zudem seine Places API fertiggestellt, ein Framework, das es ermöglicht, Check-In-Vorgänge und Aufenthaltsorte von Benutzern zu bestimmen. Damit liefert Google einen wichtigen Baustein, um Geo-Dienste wie Foursquare oder Gowalla zu implementieren.

Es bleibt spannend, aber ich fürchte, dass nur Google und Facebook gestärkt aus dem Kampf hervorgehen werden. Für Facebook gilt es jetzt, den Vorsprung zu nutzen und so schnell wie möglich Daten zu sammeln.

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