<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Ameisendorf &#187; Paid Content</title>
	<atom:link href="http://ameisendorf.de/tag/paid-content/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://ameisendorf.de</link>
	<description>Kannste nicht kaufen, Digger!</description>
	<lastBuildDate>Sun, 15 Jan 2012 14:40:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gelinkt: User Engagement vs. Paid Content</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/09/03/gelinkt-user-engagement-vs-paid-content/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/09/03/gelinkt-user-engagement-vs-paid-content/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 09:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Pay Wall]]></category>
		<category><![CDATA[User Engagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=302</guid>
		<description><![CDATA[Judy Sims wirft in ihrem Blog eine interessante Frage auf: At a time when news sites need to be focused on user engagement, how does putting your best content behind a pay wall make sense? Ich weiß gerade keine Antwort.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://simsblog.typepad.com/simsblog/2009/08/at-a-time-when-news-sites-need-to-be-focused-on-user-engagement-how-does-putting-your-best-content-behind-a-pay-wall-make-se.html">Judy Sims</a> wirft in ihrem Blog eine interessante Frage auf:</p>
<blockquote><p>At a time when news sites need to be focused on user engagement, how does putting your best content behind a pay wall make sense?</p></blockquote>
<p>Ich weiß gerade keine Antwort.</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://ameisendorf.de/2009/09/03/gelinkt-user-engagement-vs-paid-content/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/09/03/gelinkt-user-engagement-vs-paid-content/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ende mit kostenlos!</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/08/18/ende-mit-kostenlos/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/08/18/ende-mit-kostenlos/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 16:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Döpfner]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[News Corporation]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Pay Wall]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Murdoch]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=237</guid>
		<description><![CDATA[Es ist der Sommer der Dinosaurier, Lobbyisten und Realitätsverweigerer. Nach der hamburger Erklärung, der Enteignungs-Diskussion um Google und APs Vorstoß in Sachen Bekämpfung der freien Meinungsäußerung eröffnet kein Geringerer als Rupert Murdoch, Chef eines der größten Medienunternehmen der Welt, die nächste Runde: Paid Content Auch wenn die Realisierung der Pläne extrem unrealistisch anmutet, gewinnt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der Sommer der Dinosaurier, Lobbyisten und Realitätsverweigerer. Nach der hamburger Erklärung, der Enteignungs-Diskussion um Google und APs Vorstoß in Sachen Bekämpfung der freien Meinungsäußerung eröffnet kein Geringerer als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rupert_murdoch">Rupert Murdoch</a>, Chef eines der größten Medienunternehmen der Welt, die nächste Runde: <strong>Paid Content</strong></p>
<p>Auch wenn die Realisierung der Pläne extrem unrealistisch anmutet,  gewinnt die Diskussion endlich ein wenig an Substanz, was ihr wirklich gut tut. Denn jetzt geht es erstmals (auch) um Journalismus und Qualität &#8211; die Inhalte rücken in den Mittelpunkt.</p>
<p>Innerhalb des nächsten Jahres sollen alle Online-Inhalte der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/News_Corporation">News Corporation</a> kostenpflichtig werden, denn Qualitäts-Journalismus muss finanzierbar sein, so Murdoch.</p>
<blockquote><p>&#8220;Quality journalism is not cheap,&#8221; said Murdoch. &#8220;The digital revolution has opened many new and inexpensive distribution channels but it has not made content free. We intend to charge for all our news websites.&#8221; &#8211; <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/aug/06/rupert-murdoch-website-charges">Guardian</a></p></blockquote>
<p>Wenig überraschend, dass auch andere Verleger sich zu Wort melden, um ähnliche Statements zum Besten zu geben. So erklärte Springer-Chef <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E89A79A2D09F24BA08FFC0179785924F6~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews">Mathias Döpfner im FAZ-Interview</a> seine Sicht der Dinge.</p>
<blockquote><p>Die Leser haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie bereit sind, für wirklich attraktive Inhalte Geld zu bezahlen. Qualität, geistige Wertschöpfung haben ihren Preis. Warum soll das in der digitalen Welt plötzlich anders sein?</p></blockquote>
<p>Nun ja, es könnte natürlich auch sein, dass es weniger die &#8220;attraktiven Inhalte&#8221; als vielmehr die Distributionskosten waren, die seit Jahrhunderten von Lesern bezahlt wurden. Ganz zu schweigen von den Anzeigen-Einnahmen, die seit jeher den größten Teil des Umsatzes bei den Zeitungen ausgemacht haben. Ich wage zu behaupten, dass Qualität in den letzten Jahrhunderten eine eher untergeordnete Rolle bei der Wertschöpfung gespielt hat. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.<span id="more-237"></span></p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-240" title="Rupert Murdoch" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/08/rupert_murdoch-200x300.jpg" alt="Rupert Murdoch" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Rupert Murdoch</p></div>
<p>Trotzdem geht dieser Vorstoß in die richtige Richtung.  Geld mit journalistischen Inhalten  zu verdienen und auf Qualität zu setzen, erscheint vor dem Hintergrund stetig schrumpfender Umsätze im Anzeigen-Geschäft und verschwindend geringer Distributionskosten in der &#8220;digitalen Welt&#8221; sinnvoller und zielführender als die Sicherung des Status Quo. Man könnte zwischen den Zeilen wohlwollend ein Umdenken bei den Verlagen erahnen, das lange überfällig war.</p>
<p>Murdochs Plan besticht durch Einfachheit, dürfte in der Praxis aber so seine Probleme haben. Denn die  oft zitierte &#8220;Kostenlos-Kultur&#8221; im Internet ist nicht, <a href="http://meedia.de/nc/details/article/bild-chef--internet-hat-geburtsfehler_100018825.html?et_cid=4&amp;et_lid=5&amp;et_sub=%22%E2%80%9EBild%E2%80%9C-Chef:%20Internet%20hat%20%E2%80%9EGeburtsfehler%E2%80%9C%22">wie BILD-Chef Kai Diekmann so unpassend bemerkte</a>, nur ein &#8220;verfluchter Geburtsfehler des Internets&#8221;, sondern u.a. eine Erfindung der Verlage, die etwa 30 Jahre nach der Geburt des Internets/ARPANETs eingeführt wurde. Ein Resultat aus Kurzsichtigkeit, geringer Wertschätzung von Online-Inhalten und Konsumenten sowie der Angst vor Veränderungen. Was man also in den letzten 15 Jahren bei der &#8220;Erziehung&#8221; seiner Konsumenten versäumt hat, soll jetzt wieder um-erzogen werden. Und das entgegen dem allgemeinen Trend im Internet, dass eben nicht nur Inhalte, sondern auch Dienstleistungen kostenlos angeboten werden.</p>
<p>Aber weder Murdoch noch Döpfner werden die Gesetze der Marktwirtschaft außer Kraft setzen können. Und deswegen wird niemand für etwas bezahlen, was er in gleicher Qualität an anderer Stelle kostenlos bekommen kann. Also müssen Produkte her, die sich von denen der Mitbewerber abheben &#8211; das ist ganz sicher nicht der 1:1 kopierte Agentur-Content, der heute einen Großteil der Online-Portale mit Leben füllt. Bezahlen werden die Leser also &#8211; wenn überhaupt &#8211; für Qualität und/oder Nischenprodukte. Qualität liegt aber nicht per se vor, nur weil ein Journalist Inhalte verfasst oder ein Verleger den Inhalt verbreitet hat.</p>
<p>Ich drücke die Daumen, bin aber mehr als skeptisch. Das liegt nicht an mangelnder Bereitschaft, für Qualität zu zahlen, sondern am Mangel an Produkten, für die ich persönlich bezahlen würde, solange ich nicht muss. Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass hier mittelfristig ein tragfähiges Konzept entsteht, das aber nicht die Umsatzrückgänge im klassischen Print-Geschäft kompensieren kann.</p>
<p>Foto: World Economic Forum</p>
<div name="googleone_share_1" style="position:relative;z-index:5;float: right; margin-left: 10px;"><g:plusone size="tall" count="1" href="http://ameisendorf.de/2009/08/18/ende-mit-kostenlos/"></g:plusone></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/08/18/ende-mit-kostenlos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

