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	<title>Ameisendorf &#187; Jeff Jarvis</title>
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	<description>Kannste nicht kaufen, Digger!</description>
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		<title>Associated Press vs. Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 20:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) möchte zukünftig hart durchgreifen, wenn es um die &#8220;unerlaubte&#8221; Nutzung ihres Contents geht. Was genau unter der &#8220;unerlaubten&#8221; Nutzung zu verstehen ist, lässt sich bei der New York Times nachlesen. Tom Curley, The A.P.’s president and chief executive, said the company’s position was that even minimal use of a news [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) möchte zukünftig hart durchgreifen, wenn es um die &#8220;unerlaubte&#8221; Nutzung ihres Contents geht. Was genau unter der &#8220;unerlaubten&#8221; Nutzung zu verstehen ist, lässt sich bei der <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/24/business/media/24content.html?_r=1">New York Times</a> nachlesen.</p>
<blockquote><p>Tom Curley, The A.P.’s president and chief executive, said the company’s position was that even minimal use of a news article online required a licensing agreement with the news organization that produced it. In an interview, he specifically cited references that include a headline and a link to an article, a standard practice of search engines like Google, Bing and Yahoo, news aggregators and blogs.</p></blockquote>
<div id="attachment_163" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_associated_press_building_in_new_york_city.jpg"><img class="size-medium wp-image-163 " title="Gebäude der Associated Press in New York" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/07/The_associated_press_building_in_new_york_city-225x300.jpg" alt="Gebäude der Associated Press in New York (Quelle: Wikimedia)" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Associated Press in New York (Quelle: Wikimedia)</p></div>
<p>Damit ist klar, dass alleine das Zitieren und Verlinken eines AP-Artikels ohne einen Lizenzvertrag als unerlaubte Nutzung angesehen wird. Bei mehr als 1.400 Zeitungen, die an der AP beteiligt sind und deren Content nutzen und verbreiten, bedeutet das, dass es für Blogger und andere kleinere Content-Produzenten unter Umständen teuer wird &#8211; wenn sie nicht vor dem Verlinken einer Nachricht mit dem Urheber oder Rechteinhaber verhandeln oder zahlen. Für die vielen nicht-kommerziellen Angebote im Web ein echter Show Stopper.</p>
<p>Damit stellt AP &#8211; ähnlich wie die Urheber der Hamburger Erklärung, nur wesentlich direkter &#8211; das bestehende Zitatrecht in Frage. Ähnlich wie nach dem Urhebergesetz (UrhG, <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html">§51 Zitate</a>) in Deutschland dürfen auch in den USA Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken für eigene Werke als Zitat verwendet werden &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_use">Fair Use</a>. Tom Curley möchte dieses Recht aber nicht nur beschneiden, sondern dieses auch veräußern können &#8211; eine Privatisierung der Pressefreiheit auf Kosten der Demokratie?!</p>
<p>Jeff Jarvis, Journalist und Autor von <em>What Would Google Do?</em>, greift dieses Thema ebenfalls in seinem <a href="http://www.buzzmachine.com/2009/07/24/how-and-why-to-replace-the-ap/">Weblog</a> auf.</p>
<blockquote><p>Oh, it probably won’t succeed, just because what it suggests is so impractical and illegal and ultimately undemocratic and unconstitutional.</p></blockquote>
<p>Mal sehen wie es weitergeht&#8230;</p>
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		<title>What Would Google Do?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[What Would Google Do?, oder direkter gefragt: How did those guys get so fucking successful? Das haben sich schon viele Unternehmen und vor allem Web Startups gefragt. Und genau dieser Frage geht auch Jeff Jarvis in seinem Buch What Would Google Do? auf den Grund. Dabei analysiert er die mittlerweile gut zehnjährige Erfolgsgeschichte von Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>What Would Google Do?, oder direkter gefragt: How did those guys get so fucking successful? Das haben sich schon viele Unternehmen und vor allem Web Startups gefragt. Und genau dieser Frage geht auch <a href="http://www.buzzmachine.com/">Jeff Jarvis</a> in seinem Buch <em>What Would Google Do?</em> auf den Grund. Dabei analysiert er die mittlerweile gut zehnjährige Erfolgsgeschichte von Google &#8211; eher aus Perspektive eines Historikers und Hobby-BWLers als aus der eines Geeks.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14" title="Cover: What Would Google Do? (Jeff Jarvis)" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/06/wwgd-244x300.png" alt="Cover: What Would Google Do? (Jeff Jarvis)" width="244" height="300" />Jeff Jarvis liefert in seinem Buch aber keine Visionen oder Antworten. Es geht in <em>What Would Google Do?</em> auch darum, Google zu analysieren und herauszufinden, warum Google so unglaublich erfolgreich ist. Der Versuch, dieses &#8220;Erfolgsrezept&#8221; in seinem Buch auf andere Branchen zu übertragen, ist teilweise ein amüsantes Gedankenexperiment, teilweise aber auch schon recht absurd. Die letzten gut 100 Seiten haben mich daher auch sehr viel Überwindung gekostet, da wäre weniger mehr gewesen.</p>
<p>Dennoch: Als Journalist bringt er die heutige Situation in den Medien &#8211; besonders in der Zeitungs-Branche &#8211; sehr gut auf den Punkt. Auch den Reiz, den erfolgreiche Web-Dienste für ihre User haben, umschreibt er sehr treffsicher. Da verzeiht man ihm auch schon mal einen Ausrutscher. Denn dass Google keine Werbung für seine Suche macht, halte ich für ein Gerücht.</p>
<p>Alles in Allem ein gelungenes Buch, dass aber eher für Leser geeignet ist, die sich in den letzten zehn Jahren nicht viel mit dem Internet beschäftigt haben, und für die Flickr, YouTube und Digg nur abstrakte Begriffe in eigensinniger Schreibweise darstellen. Für die ist das Buch ein gelungenen Einstieg in die wunderbare Welt des Internets.</p>
<p>Eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen aus dem Buch gibt es übrigens <a href="http://www.slideshare.net/jeffjarvis/wwgd-the-powerpoint">hier</a>.</p>
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