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Die besten GPS Sport Tracker für Android OS und iPhone

Ich habe in den letzten Monaten eine Menge Sport Tracker und Programme für die Dokumentation und Auswertung meiner (sportlichen) Aktivitäten getestet. Das Angebot an kostenlosen und kostenpflichtigen Tools ist mittlerweile ziemlich groß, die Features und Zielgruppen dieser Tools sind aber sehr unterschiedlich.

Die beiden folgenden Dienste haben sich bei mir als sehr nützlich erwiesen und sind zudem kostenlos. Natürlich gibt es noch zahlreiche – teilweise kostenpflichtige – Alternativen, die auch grafisch und vom Featureset wesentlich ansprechender sind, aber ich wollte kein Geld für diese Services ausgeben. Wem das Ganze ein paar Euro im Monat wert ist, der sollte sich Dienste wie RunKeeper oder runtastic ansehen. Besonders RunKeeper ist sehr ansprechend und schön bunt.

EveryTrail

Bei EveryTrail steht die Aufzeichnung und Dokumentation von Tracks im Vordergrund – ebenso das Teilen und die Weitergabe von Touren und ganzen Guides. D.h. es fehlen Features zur Auswertung der Touren und zur Dokumentation der persönlichen Fitness. Dafür kann man direkt aus der App heraus seine Tracks mit Bildern dokumentieren und/oder diese verbal beschreiben. Man kann auch Routen anderer Benutzer auf sein Handy laden und dann verfolgen – leider ist das Feature noch etwas buggy.

Ich benutze EveryTrail als Offline-Karte für Routen, die ich fahre und um diese zu dokumentieren. Beim Fotografieren liefert mir die App die Daten, die ich benötige, um meine Bilder anschließend mit GPS-Informationen auszuzeichnen. Dazu braucht man unter Mac OS X ein kleines kostenloses Tool namens GPSPhotoLinker (Geo-Tagging von Bildern unter Mac OS X). Da gibt es bestimmt auch was für Windows.

Endomondo

Bei Endomondo geht es vordergründig darum, die eigenen sportlichen Aktivitäten zu dokumentieren und auszuwerten. Dabei müssen diese Aktivitäten nicht zwingend auf GPS-Daten basieren, wodurch auch Spinning und der Besuch in der Muckibude erfasst werden können.

Anstatt Trainingsrunden mit dem Rennrad mit anderen zu teilen, steht der Wettbewerb im Mittelpunkt. Benutzer können so genannte Challenges definieren und gegen andere Benutzer oder Gruppen antreten, z.B. wer die meisten Kilometer in einem Monat mit dem Fahrrad zurücklegt. Auch die Statistik und Auswertung ist sehr hilfreich bei der persönlichen Leistungskontrolle, das ist sicherlich noch ausbaufähig, aber für den Anfang kommt man mit den vorhandenen Auswertungen schon ziemlich weit. Stylish sind die Charts nicht, aber funktional.

Beide Anbieter verfügen über Apps u.a. für iPhone und Android OS, die erstaunlich präzise Aufzeichnungen machen – inklusive Höhenprofilen. Selbst aus der Hosentasche oder aus dem Rucksack heraus bieten die Apps eine Präzision, die man bei so manchem Navi für’s Auto vergeblich sucht. Die Aufzeichnungen können später als GPX-Datei heruntergeladen werden und in x-beliebigen anderen Programmen weiterverwendet werden. Endomondo unterstützt sogar Garmins TCX-Format.

Besonderes Goodie bei der Endomondo App, es lässt sich ein Brustgurt für die Pulsmessung mit dem Handy koppeln, um zusätzlich den Puls aufzuzeichnen.

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Geotagging von Bildern unter OS X

GPSPhotoLinker

Wenn man wie ich (Hobby-)Fotograf ist und einfach keine Lust hat, jedes seiner Bilder manuell zu verschlagworten, läuft man irgendwann Gefahr, den Überblick zu verlieren: Wo habe ich das noch mal aufgenommen? In welcher Stadt war das?

Natürlich können viele Smartphones mittlerweile Bilder mit GPS-Informationen anreichern, doch seien wir realistisch: Die Qualität der integrierten Kameras in diesen Smartphones reicht nicht einmal an die einer 10 Jahre alten digitalen Spiegelreflexkamera heran. Das reicht für einen Schnappschuss auf Facebook oder um das Etikett einer Weinflasche abzufotografieren, damit man beim nächsten Besuch beim Weinhändler den Wein, der so lecker war, wieder findet. Ist man etwas anspruchsvoller, stößt man sehr schnell an die Grenzen dieser minderwertigen Kameras.

Doch benutzt man man Smartphones für das, wofür sie wirklich gut sind, nämlich das Aufzeichnen von GPS-Informationen, und hat man zudem einen Apple mit den richtigen Tools, so gibt es einen recht eleganten Weg, seine Bilder mit Geo-Informationen anzureichern.

GPSPhotoLinker ist ein solches Tool, das Geo-Daten in Bilder schreibt. Dabei ist es sogar so clever, Städte, Länder und Bundesländer in das dafür vorgesehene IPTC- bzw. XMP-Feld zu schreiben. Dazu lädt man alle Track-Dateien in das Programm (links), fügt alle zu taggenden Bilder hinzu (rechts) und klickt nur noch auf den richtigen Knopf. GPSPhotoLinker unterstützt JPEG, TIFF und eine Reihe von RAW-Formaten.

Obwohl die Formate GPX (GPS Exchange Format) und KML (Keyhole Markup Language) mittlerweile sehr weit verbreitet sind, werden diese nicht von allen GPS-Trackern und Smartphone Apps unterstützt. Hier kann das Konvertierungs-Programm LoadMyTracks helfen, das zahlreiche Formate versteht und in GPX wandeln kann.

Für das iPhone kann ich Trails Light von Felix Lamouroux empfehlen, um Tracks aufzuzeichnen.

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