<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gml="http://www.opengis.net/gml"
>

<channel>
	<title>Ameisendorf &#187; Google</title>
	<atom:link href="http://ameisendorf.de/tag/google/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://ameisendorf.de</link>
	<description>Kannste nicht kaufen, Digger!</description>
	<lastBuildDate>Sat, 21 Aug 2010 15:42:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Facebook Local startet in den USA</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2010/08/20/facebook-local-startet-in-den-usa/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2010/08/20/facebook-local-startet-in-den-usa/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 13:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook Places]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Places API]]></category>
		<category><![CDATA[Gowalla]]></category>
		<category><![CDATA[Jambool]]></category>
		<category><![CDATA[Slide]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zynga]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=355</guid>
		<description><![CDATA[So langsam pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass der Suchmaschinen-Gigant aus Kalifornien einen weiteren Einstieg in das Social Web plant. Größter Konkurrent mit über 500 Millionen Nutzern ist Facebook, zu dessen Gunsten auch hier zu Lande soziale Netzwerke immer mehr Marktanteile verlieren. Die einzige Chance für Google, kurzfristig besser zu sein, ist die Konzentration [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So langsam pfeifen es die <a href="http://www.dailyfinance.com/story/wsj-google-develops-a-facebook-rival/19571104/">Spatzen</a> von den <a href="http://www.daniweb.com/news/story300318.html">Dächern</a>, dass der Suchmaschinen-Gigant aus Kalifornien einen weiteren Einstieg in das Social Web plant. Größter Konkurrent mit über 500 Millionen Nutzern ist Facebook, zu dessen Gunsten auch hier zu Lande soziale Netzwerke immer mehr <a href="http://netzwertig.com/2010/06/10/die-folge-der-facebook-dominanz-deutsche-social-networks-am-scheideweg/">Marktanteile verlieren</a>. Die einzige Chance für Google, kurzfristig besser zu sein, ist die Konzentration auf die eigene Stärke: Lokale Kompetenz in Form von Google Maps und Adressen mit den dazugehörigen GPS-Koordinaten.</p>
<p>Gerade diese Kompetenz wird immer wichtiger, denn die Lokalisierung von Werbung und Nachrichten stellt momentan die einzige realistische Einnahmequelle für das Soziale Kostenlos-Web dar.</p>
<div id="attachment_369" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-369 " title="Facebook Places" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2010/08/Foto-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">Facebook App auf dem iPhone</p></div>
<p>Somit war es höchste Zeit, mit <em>Facebook Places</em> nachzulegen, um sich rechtzeitig Marktanteile zu sichern. Die Entwicklung der neuen Facebook Places API hat acht Monate gedauert, und seit gestern können &#8211; zunächst nur Nutzer in den USA &#8211; den neuen Dienst nutzen. In Deutschland soll es in Kürze ebenfalls losgehen. Eigentlich ein Feature, das schon lange überfällig war.</p>
<p>Bitter ist das natürlich für die kleinen Geo-Netzwerke, denn obwohl beispielsweise <a href="http://www.foursquare.com">Foursquare</a> mit über 2,5 Millionen Nutzern ein beeindruckendes Wachstum hingelegt und den Markt bis jetzt dominiert hat, dürfte man einer etwa 200mal so großen Community nicht viel entgegen zu setzen haben. Kurzfristig hat die Ankündigung der Kooperation mit Foursquare zwar gestern für einen neuen Rekord bei den <a href="http://techcrunch.com/2010/08/19/facebook-effect-foursquare/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+Techcrunch+(TechCrunch)">Neuregistrierungen</a> (bei Foursquare) gesorgt. Doch lange wird das nicht anhalten, denn niemand wird auf die Dauer mehrere Apps zum Einchecken und zur Organisation seiner Kontakte und Gruppen benutzen.</p>
<p>In den letzten Wochen hat Google eine Menge Geld in die Hand genommen, um Unternehmen aus den Bereichen Social Gaming (<a href="http://www.zynga.com/">Zynga</a>), Social Apps (<a href="http://www.slide.com/corp/index.html">Slide</a>) und In-App-Payments (<a href="http://www.jambool.com/">Jambool</a>) zu übernehmen. In der gleichen Zeit hat Google zudem seine <a href="http://googlegeodevelopers.blogspot.com/2010/07/checking-in-with-places-api.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+GoogleGeoDevelopersBlog+(Google+Geo+Developers+Blog)">Places API</a> fertiggestellt, ein Framework, das es ermöglicht, Check-In-Vorgänge und Aufenthaltsorte von Benutzern zu bestimmen. Damit liefert Google einen wichtigen Baustein, um Geo-Dienste wie Foursquare oder Gowalla zu implementieren.</p>
<p>Es bleibt spannend, aber ich fürchte, dass nur Google und Facebook gestärkt aus dem Kampf hervorgehen werden. Für Facebook gilt es jetzt, den Vorsprung zu nutzen und so schnell wie möglich Daten zu sammeln.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2010/08/20/facebook-local-startet-in-den-usa/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google Street View vs. German Sommerloch</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2010/08/12/google-street-view-vs-german-sommerloch/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2010/08/12/google-street-view-vs-german-sommerloch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 17:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Panoramafreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Paranoia]]></category>
		<category><![CDATA[Street View]]></category>
		<category><![CDATA[WTF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=335</guid>
		<description><![CDATA[Ein Gespenst geht um in Deutschland &#8211; das Gespenst vom Internetz-Dingens mit diesen Kamera-Spionage-Autos von der Datenkrake aus den USA. Offenbar haben Datenschützer, Politiker, eingeschüchterte Leser der Boulevard-Presse und Internet-Ausdrucker in diesem Sommerloch nichts Besseres zu tun, als sich über die führende Datenkrake aus Kalifornien aufzuregen. Dabei geht es nicht nur darum, Google davon abzuhalten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gespenst geht um in Deutschland &#8211; das Gespenst vom Internetz-Dingens mit diesen Kamera-Spionage-Autos von der Datenkrake aus den USA.</p>
<div id="attachment_343" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-343 " title="Chile Haus in Hamburg (gepixelt)" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2010/08/chile-haus_gepixelt.jpg" alt="Die gepixelte Version des Chile Hauses" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Chile Haus in Hamburg (gepixelt)</p></div>
<p>Offenbar haben Datenschützer, Politiker, eingeschüchterte Leser der Boulevard-Presse und Internet-Ausdrucker in diesem Sommerloch nichts Besseres zu tun, als sich über die führende Datenkrake aus Kalifornien aufzuregen. Dabei geht es nicht nur darum, Google davon abzuhalten, die eigene Fassade und den weißen Gartenzaun zu fotografieren. In einem Abwasch soll es offenbar auch dem Urheberrecht an den Kragen gehen, denn die seit 1907 geltende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit">Panoramafreiheit</a> steht den Empfindlichkeiten oben genannter Gattungen beim Kampf gegen Google im Wege.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nur mal so zur Info und im Klartext:</span> Die Panoramafreiheit erlaubt es seit über 100 Jahren jedem Deppen, mein Haus von einer öffentlich zugänglichen Straße oder einem öffentlich zugänglichen Platz zu fotografieren. Solange meine Persönlichkeitsrechte gewahrt bleiben, d.h. der Depp braucht meine Zustimmung, wenn er mich oder mein Wohnzimmer fotografieren möchte.</p>
<p>Was Google da vorhat ist also vollkommen legal. Und nicht nur das, es ist dabei auch noch ziemlich cool und vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Mit Google Street View kann ich am anderen Ende der Welt virtuell durch die Straße spazieren. Das kann mir bei der Auswahl eines Hotels in New York (Dichte der brennenden Mülltonnen vor dem Hotel) ebenso helfen wie bei der Wohnungssuche im entfernten München (Dorfdisko oder Feuerwache nebenan). Bis Ende des Jahres soll dies auch in den 20 größten Städten Deutschlands möglich sein.</p>
<p>Dass hingegen Einbrechern damit ein Werkzeug zur Verfügung steht, um meine Bude auszuräumen, ist ziemlich unwahrscheinlich. Die Bilder sind einige Jahre alt, verraten nichts über das Inventar meiner Wohnung und schon gar nichts darüber, ob zwei Pitbulls hinter der Terrassentür warten.</p>
<p>Traurig genug, dass Google sich genötigt sieht, <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/street-view-google-startet-print-kampagne_100029620.html">Anzeigen</a> zu schalten und verängstigten Bürgern eine Opt-Out-Möglichkeit zu bieten. Vielleicht sollte man sich weniger Sorgen um die Bilder seines Gartenzauns im Internet machen als darum, dass man einfach irgendwann den Anschluss an das digitale Zeitalter verliert und letzten Endes Innovationen in Deutschland verhindert. Vielleicht war es vor 10 Jahren noch cool, keine Ahnung vom Internet zu haben. Heute, im Jahre 2010, ist das Internet aber längst ein fester Bestandteil der Gesellschaft und ein Wirtschaftsfaktor geworden. Wer das nicht begreift, hat in der Politik nichts mehr zu suchen.</p>
<p>Links: <a href="http://www.google.de/help/maps/streetview/questions.html">5 Fragen zu Google und Street View</a> &#8211; <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/ein-grund-zur-freude/">Google startet Street View in Deutschland &#8211; Ein Grund zur Freude (taz)</a> &#8211; <a href="http://www.focus.de/digital/internet/google/google-street-view-feindbild-realitaet_aid_540524.html">Google Street View: Feindbild Realität (Focus)</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2010/08/12/google-street-view-vs-german-sommerloch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Suchmaschinen-Allianz gegen Google?</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/08/03/suchmaschinen-allianz-gegen-google/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/08/03/suchmaschinen-allianz-gegen-google/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:12:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bing]]></category>
		<category><![CDATA[BOSS]]></category>
		<category><![CDATA[Delicious]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Search Monkey]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=185</guid>
		<description><![CDATA[Schon Anfang 2008 gab es eine erste (offizielle) Annäherung zwischen Yahoo und Microsoft. Damals wollte Microsoft-CEO Steve Ballmer Yahoo für knapp 45 Milliarden US-Dollar kaufen. Das Vorhaben scheiterte aber bereits im Mai an Yahoos damaligem CEO und Mitbegründer Jerry Yang, laut Medienberichten weil er deutlich mehr Geld verlangte. Auch der anschließende Versuch, nur die Suchtechnologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon Anfang 2008 gab es eine erste (offizielle) Annäherung zwischen <a href="http://www.yahoo.com">Yahoo</a> und <a href="http://www.microsoft.com">Microsoft</a>. Damals wollte Microsoft-CEO Steve Ballmer Yahoo für knapp 45 Milliarden US-Dollar kaufen. Das Vorhaben scheiterte aber bereits im Mai an Yahoos damaligem CEO und Mitbegründer Jerry Yang, laut Medienberichten weil er deutlich mehr Geld verlangte. Auch der anschließende Versuch,  nur die Suchtechnologie von Yahoo zu lizensieren, scheiterte.</p>
<p>Damals wurde also nichts aus Ballmers Traum, dem Suchmaschinen-Riesen <a href="http://www.google.com">Google</a> den Kampf anzusagen und sich ein Stück vom Online-Werbekuchen zu sichern. Seitdem hat sich aber Viel getan:  Microsoft hat mit <a href="http://www.bing.com">Bing</a> eine eigene Suchmaschine entwickelt, und Yahoo hat mit CEO Carol Bartz seit Januar eine neue Chefin bekommen. Und aus dem geplanten Kauf von Yahoo ist jetzt immerhin eine <a href="http://choicevalueinnovation.com/thedeal/Default.aspx">Kooperation</a> geworden, die auf zehn Jahre vereinbart wurde und zu verwirren weiß.</p>
<p>Während Yahoo sich verpflichtet, die Suchtechnologie von Microsoft auf dem eigenen Portal einzubinden und den Anzeigenverkauf für Großkunden zu übernehmen, wird sich Microsoft um die kleinen Kunden kümmern. Dabei kann Microsoft auf die Yahoo-Suchtechnologie im Rahmen eines Lizenzvertrages zugreifen und diese für eigene Produkte verwenden. Dadurch entstehen neben der Vermarktung des Yahoo-Portals weitere Konflikte, die auch die eigenen Instant Messaging Services sowie konkurrierende eMail- und News-Dienste umfassen.</p>
<p>Während Microsoft noch immer sowas von 80er-Jahre ist, hat sich Yahoo in den letzten Jahren sehr aktiv im Umfeld des <a href="http://www.ysearchblog.com/2008/03/13/the-yahoo-search-open-ecosystem/">Semantischen Webs</a> und in der Bereitstellung von offenen <a href="http://developer.yahoo.net/blog/archives/2008/04/introducing_the_1.html">APIs für Entwickler</a> unter Einhaltung gängiger Web-Standards verdient gemacht. Doch was wird in Zukunft mit so großartigen Diensten wie <a href="http://developer.yahoo.com/search/boss/">BOSS</a> (Build Your Own Search Service), <a href="http://developer.yahoo.com/geo/">Yahoos Geo Services</a>, <a href="http://developer.yahoo.com/searchmonkey/">Search Monkey</a>, <a href="http://developer.yahoo.com/fireeagle/">Fire Eagle</a>, <a href="http://developer.yahoo.com/maps/">Yahoo Maps</a> und <a href="http://developer.yahoo.com/everything.html">all den anderen Yahoo-Projekten</a>, die teilweise auf Yahoos Suche basieren? Wer wird zukünftig in strategisch wichtige Projekte wie <a href="http://delicious.com">Delicious</a> und <a href="http://flickr.com">Flickr</a> investieren, um Yahoo voran zu bringen?</p>
<p><span id="more-185"></span></p>
<p>Die <a href="http://choicevalueinnovation.com/">Kooperation</a> zwischen Yahoo und Microsoft lässt also zwei Kulturen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, aufeinander prallen: Auf der einen Seite der große und träge Ozeanriese Microsoft, der vor gut zehn Jahren noch geglaubt hat, dass sich das Internet eh nicht durchsetzen würde und von offenen Standards in etwa so viel hält wie ich von belgischem Bier. Auf der anderen Seite ein innovatives aber leider sehr oft unterschätztes Internet-Unternehmen, das &#8211; auch wenn es gerne als reiner Portal-Betreiber betrachtet wird &#8211; spannende Produkte entwickelt und der Community zur Verfügung stellt.</p>
<p>Aus meiner Sicht, dürfte sich Google spätestens jetzt beruhigt zurück lehnen. Denn bei dieser Kooperation wird es so viele Reibungsverluste geben, dass es eine Ewigkeit dauern wird, bis man eine gemeinsame Strategie entwickelt hat und die gemeinsame Kraft auf die Straße bringt. Hier waren zwei Teppichetagen am Werk, die tatsächlich glauben, dass sich die Marktanteile beider Anbieter einfach aufaddieren werden.</p>
<p>Natürlich ist ein starker Counterpart zu Google wünschenswert, doch aus meiner Sicht wird diese Kooperation im ersten Schritt Google stärken und weitere Marktanteile bescheren. Die <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/07/29/advertisers-welcome-microsoft-yahoo-search-deal/?partner=rss&amp;emc=rss">Befürworter dieser Kooperation</a>, die auf einen Preisverfall hoffen, werden sehr bald sehen, dass es auch einer vergleichsweise großen Reichweite bedarf, um eine echte Alternative zu Google zu bieten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/08/03/suchmaschinen-allianz-gegen-google/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>NetNewsWire updaten, jetzt!</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/08/02/netnewswire-updaten-jetzt/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/08/02/netnewswire-updaten-jetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 12:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[FeedDemon]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[NetNewsWire]]></category>
		<category><![CDATA[NewsGator]]></category>
		<category><![CDATA[OSX]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[RSS-Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[NewsGator Technologies, der Hersteller der RSS-Reader NetNewsWire (Mac OS X, iPhone) und FeedDemon (Windows) hat klammheimlich neue Beta-Versionen seiner Feedreader bereitgstellt, die sich jetzt mit dem Google Reader synchronisieren. Das erfährt man leider nur, wenn man zufällig den RSS-Feed des Unternehmens-Blogs abonniert hat. Was da so salopp als nettes neues Feature verkauft wird, hat aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_208" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-208 " title="NetNewsWire" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/08/nnw3.2AppIcon-512.png" alt="Neues NetNewsWire-Logo" width="180" height="180" /><p class="wp-caption-text">Neues NetNewsWire-Logo</p></div>
<p>NewsGator Technologies, der Hersteller der RSS-Reader NetNewsWire (Mac OS X, iPhone) und FeedDemon (Windows) hat klammheimlich neue <a href="http://nnwbeta.com/">Beta-Versionen</a> seiner Feedreader bereitgstellt, die sich jetzt mit dem Google Reader synchronisieren. Das erfährt man leider nur, wenn man zufällig den RSS-Feed des <a href="http://blogs.newsgator.com/daily/2009/07/newsgator-consumer-rss-reader-product-changes-google-sync.html">Unternehmens-Blogs</a> abonniert hat.</p>
<p>Was da so salopp als nettes neues Feature verkauft wird, hat aber weitreichende Konsequenzen. Ab September wird nämlich der eigene Dienst NewsGator Online, ein web-basierter RSS-Reader, eingestellt. Stattdessen setzt das Unternehmen aus dem US-Bundesstaat Colorado auf Googles RSS-Reader.</p>
<p>Wer also weiterhin die hervorragenden RSS-Reader benutzen möchte und auf eine Synchronisation mit dem dazu gehörigen web-basierten Reader nicht verzichten möchte, sollte sich schleunigst einen Google-Account anlegen und beide Reader miteinander synchronisieren. Wie das geht, steht <a href="http://www.newsgator.com/productinfo/producttransition.aspx">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/08/02/netnewswire-updaten-jetzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Creative Commons Bildersuche bei Google</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/07/26/creative-commons-bildersuche-bei-google/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/07/26/creative-commons-bildersuche-bei-google/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 12:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[aboutpixel]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[GFDL]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Photocase]]></category>
		<category><![CDATA[Royalty Free]]></category>
		<category><![CDATA[Stock.XCHNG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=180</guid>
		<description><![CDATA[Der Klassiker: Ein Blogger hat einen neuen Beitrag fertig gestellt und will es vor der Veröffentlichung noch schnell mit einem passenden Bild aufpeppen. Idealer Weise sieht dieses Bild nicht nur schick aus, sondern ist auch noch kostenlos oder sehr günstig zu haben. Und da das Internet &#8211; entgegen der landläufigen Meinung &#8211; eben doch kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Klassiker: Ein Blogger hat einen neuen Beitrag fertig gestellt und will es vor der Veröffentlichung noch schnell mit einem passenden Bild aufpeppen. Idealer Weise sieht dieses Bild nicht nur schick aus, sondern ist auch noch kostenlos oder sehr günstig zu haben. Und da das Internet &#8211; entgegen der landläufigen Meinung &#8211; eben doch kein rechtsfreier Raum ist, sollte man eben nicht jedes x-beliebige Bild verwenden.</p>
<p>Neben den mittlerweile alt eingesessenen Diensten wie <a href="http://www.photocase.de">Photocase</a>, <a href="http://aboutpixel.de">aboutpixel</a> und <a href="http://www.sxc.hu/">Stock.XCHNG</a> kann man jetzt auch bei der <a href="http://images.google.com/">Google Bildersuche</a> fündig werden. Google hat der Bildersuche, etwas versteckt <a href="http://images.google.com/advanced_image_search?hl=de">in der erweiterten Suche</a>, einen zusätzlichen Parameter spendiert, der hilft, Bilder ausfindig zu machen, die unter einer <a href="http://de.creativecommons.org/">Creative Commons License</a> und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Lizenz_f%C3%BCr_freie_Dokumentation">GNU Free Documentation License</a> veröffentlicht wurden. Diese Bilder können teilweise auch kommerziell genutzt werden.</p>
<p>Google macht aber ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es in der Verantwortung des Nutzers steht, die Lizenz-Informationen vor der Verwendung sorgfältig zu überprüfen.</p>
<blockquote><p>This feature identifies images that are tagged with licenses that authorize reuse. You&#8217;ll still have to verify that the licensing information is accurate. We can help you take the first step towards finding these images, but we can&#8217;t guarantee that the content we linked to is actually in the public domain, or available under the license. (<a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/07/find-creative-commons-images-with-image.html">The Official Google Blog</a>)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/07/26/creative-commons-bildersuche-bei-google/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Associated Press vs. Internet</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/07/25/associated-press-vs-internet/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/07/25/associated-press-vs-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 20:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Associated Press]]></category>
		<category><![CDATA[Bing]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Use]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Curley]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Weblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Yahoo]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=159</guid>
		<description><![CDATA[Die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) möchte zukünftig hart durchgreifen, wenn es um die &#8220;unerlaubte&#8221; Nutzung ihres Contents geht. Was genau unter der &#8220;unerlaubten&#8221; Nutzung zu verstehen ist, lässt sich bei der New York Times nachlesen. Tom Curley, The A.P.’s president and chief executive, said the company’s position was that even minimal use of a news [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) möchte zukünftig hart durchgreifen, wenn es um die &#8220;unerlaubte&#8221; Nutzung ihres Contents geht. Was genau unter der &#8220;unerlaubten&#8221; Nutzung zu verstehen ist, lässt sich bei der <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/24/business/media/24content.html?_r=1">New York Times</a> nachlesen.</p>
<blockquote><p>Tom Curley, The A.P.’s president and chief executive, said the company’s position was that even minimal use of a news article online required a licensing agreement with the news organization that produced it. In an interview, he specifically cited references that include a headline and a link to an article, a standard practice of search engines like Google, Bing and Yahoo, news aggregators and blogs.</p></blockquote>
<div id="attachment_163" class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_associated_press_building_in_new_york_city.jpg"><img class="size-medium wp-image-163 " title="Gebäude der Associated Press in New York" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/07/The_associated_press_building_in_new_york_city-225x300.jpg" alt="Gebäude der Associated Press in New York (Quelle: Wikimedia)" width="180" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Associated Press in New York (Quelle: Wikimedia)</p></div>
<p>Damit ist klar, dass alleine das Zitieren und Verlinken eines AP-Artikels ohne einen Lizenzvertrag als unerlaubte Nutzung angesehen wird. Bei mehr als 1.400 Zeitungen, die an der AP beteiligt sind und deren Content nutzen und verbreiten, bedeutet das, dass es für Blogger und andere kleinere Content-Produzenten unter Umständen teuer wird &#8211; wenn sie nicht vor dem Verlinken einer Nachricht mit dem Urheber oder Rechteinhaber verhandeln oder zahlen. Für die vielen nicht-kommerziellen Angebote im Web ein echter Show Stopper.</p>
<p>Damit stellt AP &#8211; ähnlich wie die Urheber der Hamburger Erklärung, nur wesentlich direkter &#8211; das bestehende Zitatrecht in Frage. Ähnlich wie nach dem Urhebergesetz (UrhG, <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__51.html">§51 Zitate</a>) in Deutschland dürfen auch in den USA Auszüge aus urheberrechtlich geschützten Werken für eigene Werke als Zitat verwendet werden &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fair_use">Fair Use</a>. Tom Curley möchte dieses Recht aber nicht nur beschneiden, sondern dieses auch veräußern können &#8211; eine Privatisierung der Pressefreiheit auf Kosten der Demokratie?!</p>
<p>Jeff Jarvis, Journalist und Autor von <em>What Would Google Do?</em>, greift dieses Thema ebenfalls in seinem <a href="http://www.buzzmachine.com/2009/07/24/how-and-why-to-replace-the-ap/">Weblog</a> auf.</p>
<blockquote><p>Oh, it probably won’t succeed, just because what it suggests is so impractical and illegal and ultimately undemocratic and unconstitutional.</p></blockquote>
<p>Mal sehen wie es weitergeht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/07/25/associated-press-vs-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Verleger-Journalisten-Google Komplex</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/07/24/der-verleger-journalisten-google-komplex/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/07/24/der-verleger-journalisten-google-komplex/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[DJV]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Erklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Konken]]></category>
		<category><![CDATA[UGC]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=84</guid>
		<description><![CDATA[Medienmogul Hubert Burda und Michael Konken, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), holen zum nächsten verbalen Schlag gegen Google aus. Offenbar verkörpert Google für sie das Internet und damit die Ursache für die großen Herausforderungen, mit denen sich die Medien konfrontiert sehen . Konrad Lischka hat es auf SPIEGEL Online sehr schön auf den Punkt gebracht: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienmogul Hubert Burda und Michael Konken, Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV), holen zum nächsten verbalen Schlag gegen Google aus. Offenbar verkörpert Google für sie das Internet und damit die Ursache für die großen Herausforderungen, mit denen sich die Medien konfrontiert sehen<em> </em>. Konrad Lischka hat es auf SPIEGEL Online sehr schön auf den Punkt gebracht: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html">Sie schimpfen auf Google und meinen das Netz</a></p>
<div id="attachment_88" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/nrkbeta/2255263907/"><img class="size-medium wp-image-88 " title="Dr. Hubert Burda" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/07/2255263907_1b9186cdf7-300x199.jpg" alt="Dr. Hubert Burda (Quelle: NRKbeta/Flickr)" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Hubert Burda (Quelle: NRKbeta/Flickr)</p></div>
<p>Während (nicht nur) hier zu Lande die Verleger sehr schwer an den deutlichen Umsatzrückgängen im Print und den zu zögerlich wachsenden Umsätzen im Online-Geschäft zu kämpfen haben, fahren Google &amp; Co. noch immer Gewinnsteigerungen ein &#8211; mit fremden (journalistischen) Inhalten. <a href="http://www.nytimes.com/2009/07/17/technology/companies/17google.html?_r=1&amp;partner=rss&amp;emc=rss">Google gab diese Woche bekannt</a>, den Gewinn im zweiten Quartal um 18% gesteigert zu haben, auch wenn das Umsatzwachstum mit &#8220;nur&#8221; 3% hinter den Erwartungen zurück blieb und somit die geringste Steigerung in der gesamten Firmengeschichte darstellt.</p>
<p>Da ist ein Feindbild schnell zur Hand. Ein etwas holpriger  Pfad, der für viel Dynamik im Web gesorgt hat, wurde durch die <a href="http://www.axelspringer.de/downloads/153453/Hamburger_Erklaerung.pdf">Hamburger Erklärung</a> und <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Burdas Gastbeitrag in der FAZ</a> bereits im Juni geebnet. Für <a href="http://www.djv.de/index.php?id=20&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=1749&amp;tx_ttnews[backPid]=18">Konken</a> reicht das aus, um noch Einen drauf zu setzen und ein wenig auf Google rum zu treten &#8211; und zu stolpern. Denn leider kommt sein Versuch, sich bei den Verlegern anzubiedern,  bei dem <a href="http://carta.info/11986/offener-brief-an-djv-chef-michael-konken-2/">einen</a> oder <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2167">anderen</a> Journalisten nicht so gut an. Egal, wie oft man noch über diesen Pfad trampelt, es wird keine dreispurige Autobahn draus. Vielmehr hat man das Gefühl, dass die Kluft zwischen Verlegern und Journalisten durch diese Diskussion immer größer wird.</p>
<p>Die Gründe für den Unmut sind nachvollziehbar: Google hat zum Einen ein beachtlich großes Stück vom Werbe-Kuchen vereinnahmt, <a href="http://www.manager-magazin.de/it/artikel/0,2828,637418,00.html">laut Burda</a> etwa ein Drittel des gesamten Online-Budgets. Zum Anderen lebt Google von fremden Inhalten &#8211; <strong>also auch  aber nicht nur</strong> &#8211; von dem von Verlagen produzierten und/oder verbreiteten Content. Dafür soll Google an die Distributoren zahlen. Die rechtliche Grundlage dafür soll der Staat schaffen. Das nennt sich &#8220;Fairer Wettbewerb&#8221; oder auch &#8220;Fair Share&#8221;.</p>
<p><span id="more-84"></span></p>
<p>Es stimmt natürlich, dass Google ohne fremden Content wie Mikado spielen mit gekochten Spaghetti ist. Doch darf man nicht vergessen,  dass Google den Verlagen im Gegenzug etwa 40 bis 50% der Besucher auf die Seiten schickt. Dabei reden wir von zusätzlichen vermarktbaren Page Impressions, die ohne Google gar nicht existent wären, und auf die Verlage nicht verzichten können und wollen. Auch darf man wohl davon ausgehen, dass annähernd 100% aller Journalisten Google bei ihrer täglichen Arbeit nutzen, um mit Hilfe fremder Inhalte eigene Inhalte zu erstellen, mit denen dann wiederum Journalisten und Verleger Geld verdienen. Von Wikipedia und sonstigem User Generated Content ganz zu schweigen. Alles Andere als eine Einbahnstraße also.</p>
<p>Traurig ist, dass die eigentlichen Herausforderungen, denen sich Verlage und Journalisten stellen müssen, bei der gesamten Diskussion zu kurz kommen. Diese lassen sich aber auch nicht mit staatlicher Regulierung oder Unterstützung in Form von Mehrwertsteuer-Ermäßigungen, wie sie Burda im Manager Magazin fordert, nachhaltig meistern. Es müssen neue und moderne Erlösmodelle gefunden werden, die einen wirtschaftlichen Rahmen für hochwertige journalistische Arbeit schaffen. Das geht nicht mit Subventionen, sondern nur durch Umdenken und durch eine sachlichere Diskussion.</p>
<p>Auch sollte man das Monopol Googles und die damit verbundenen Verschwörungstheorien, den Schutz geistigen Eigentums und die erschwerten Bedingungen in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht zu einem Brei vermengen. Das hängt vielleicht alles irgendwie zusammen, ist aber doch nicht das Gleiche. Dass man Google aber durchaus kritisch gegenüber stehen muss, weil durch die hohe Verbreitung und Nutzung die Möglichkeit besteht, dies auszunutzen,  steht außer Frage. Das wird im Artikel von Konrad Lischka auch ausführlich dargestellt, und das Thema ist offenbar bereits an anderer Stelle <a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/17-08/mf_googlopoly">adressiert</a>. Über Zensur oder Missbrauch einer Machtstellung mache ich mir aber im Moment &#8211; im Gegensatz zum DJV &#8211;  eher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_der_Leyen">von anderer Seite</a> Sorgen.</p>
<p>Das Interview mit Hubert Burda erscheint heute im (gedruckten) Manager Magazin. Ich bin sehr gespannt.</p>
<p>Mehr zum Thema: <a href="http://meedia.de/nc/details/article/die-angst-der-verlage-vor-der-suchmaschine_100022049.html">Meedia &#8211; Die Angst der Verlage vor der Suchmaschine</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/07/24/der-verleger-journalisten-google-komplex/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hubert Burda: Wir werden schleichend enteignet</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/07/01/hubert-burda-wir-werden-schleichend-enteignet/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/07/01/hubert-burda-wir-werden-schleichend-enteignet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 06:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Hubert Burda]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Anscheinend ist es dieser Tage angesagt, den Staat für seine eigenen Probleme oder die einer ganzen Branche verantwortlich zu machen. In seinem Gastbeitrag Wir werden schleichend enteignet in der FAZ lässt Medienmogul Hubert Burda mal so richtig Dampf ab und sieht auch den Staat in der Pflicht. Für ihn ist die Tatsache unerträglich, dass Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anscheinend ist es dieser Tage angesagt, den Staat für seine eigenen Probleme oder die einer ganzen Branche verantwortlich zu machen. In seinem Gastbeitrag <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E5A9CAF508685453EB782013BE79E9C91~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Wir werden schleichend enteignet</a> in der FAZ lässt Medienmogul Hubert Burda mal so richtig Dampf ab und sieht auch den Staat in der Pflicht.</p>
<p>Für ihn ist die Tatsache unerträglich, dass Google durch die Nutzung fremder (journalistischer) Inhalte Geld verdient &#8211; und zwar mehr als die Produzenten der Inhalte selbst. Dennoch weiß er den Service von Google zu schätzen, der ihm ja Besucher auf seine Seite bringt und dadurch letzten Endes auch Umsatz generiert. Allerdings, und da hängt der gute Herr Burda mich dann gedanklich ab, soll Google dafür bezahlen und der Staat entsprechende Gesetze dafür schaffen.</p>
<blockquote><p>Wir debattieren daher in zunehmendem Maße darüber, ob wir es weiter akzeptieren können, wenn andere kommerzielle Anbieter aus unseren Angeboten und damit von unserem originären journalistischen Handwerk einen größeren wirtschaftlichen Nutzen ziehen, als wir selbst es tun. [...] Doch wer die Leistung anderer kommerziell nutzt, muss dafür bezahlen.</p></blockquote>
<p>Ein interessanter Artikel, der aber mehr Fragen als Antworten liefert. Aus meiner Sicht sollten die Vorteile, die für die Verlage durch Google entstehen, überwiegen. Letzten Endes finde ich bei Google zwar meinen Focus-Artikel, doch vollständig lesen kann ich ihn bei Google nicht. Ohne Google würde den Nachrichten Sites der Traffic und damit der Umsatz signifikant wegbrechen. Und man darf nicht vergessen, dass die Zeitungen ihre Inhalte von Google indizieren lassen wollen.</p>
<p>Dass Google hier anscheinend das bessere Geschäftsmodell hat und durch das Zitieren und Verlinken von fremden Inhalten mehr Umsatz generiert, ist offensichtlich. Doch warum sollte Google die Zeitungshäuser subventionieren?</p>
<p>Hingegen kann ich einem Teil seiner Überlegungen folgen, wenn es um das Leistungsschutzrecht geht. Unklar ist aber, ob es ihm hier tatsächlich darum geht, eine Grundversorung an hochwertigen journalistischen Inhalten oder den eigenen Status Quo zu sichern. Dass tatsächlich die Demokratie in Gefahr ist, halte ich aber für eher fraglich.</p>
<p>Mehr zum Thema mit einer sehr schönen Metapher: <a href="http://medialdigital.de/2009/06/30/dann-boykottiert-doch-google/">Medial Digital &#8211; Dann boykottiert doch Google</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/07/01/hubert-burda-wir-werden-schleichend-enteignet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>What Would Google Do?</title>
		<link>http://ameisendorf.de/2009/06/19/what-would-google-do/</link>
		<comments>http://ameisendorf.de/2009/06/19/what-would-google-do/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 17:14:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[WWGD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ameisendorf.de/?p=13</guid>
		<description><![CDATA[What Would Google Do?, oder direkter gefragt: How did those guys get so fucking successful? Das haben sich schon viele Unternehmen und vor allem Web Startups gefragt. Und genau dieser Frage geht auch Jeff Jarvis in seinem Buch What Would Google Do? auf den Grund. Dabei analysiert er die mittlerweile gut zehnjährige Erfolgsgeschichte von Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>What Would Google Do?, oder direkter gefragt: How did those guys get so fucking successful? Das haben sich schon viele Unternehmen und vor allem Web Startups gefragt. Und genau dieser Frage geht auch <a href="http://www.buzzmachine.com/">Jeff Jarvis</a> in seinem Buch <em>What Would Google Do?</em> auf den Grund. Dabei analysiert er die mittlerweile gut zehnjährige Erfolgsgeschichte von Google &#8211; eher aus Perspektive eines Historikers und Hobby-BWLers als aus der eines Geeks.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14" title="Cover: What Would Google Do? (Jeff Jarvis)" src="http://ameisendorf.de/wp-content/uploads/2009/06/wwgd-244x300.png" alt="Cover: What Would Google Do? (Jeff Jarvis)" width="244" height="300" />Jeff Jarvis liefert in seinem Buch aber keine Visionen oder Antworten. Es geht in <em>What Would Google Do?</em> auch darum, Google zu analysieren und herauszufinden, warum Google so unglaublich erfolgreich ist. Der Versuch, dieses &#8220;Erfolgsrezept&#8221; in seinem Buch auf andere Branchen zu übertragen, ist teilweise ein amüsantes Gedankenexperiment, teilweise aber auch schon recht absurd. Die letzten gut 100 Seiten haben mich daher auch sehr viel Überwindung gekostet, da wäre weniger mehr gewesen.</p>
<p>Dennoch: Als Journalist bringt er die heutige Situation in den Medien &#8211; besonders in der Zeitungs-Branche &#8211; sehr gut auf den Punkt. Auch den Reiz, den erfolgreiche Web-Dienste für ihre User haben, umschreibt er sehr treffsicher. Da verzeiht man ihm auch schon mal einen Ausrutscher. Denn dass Google keine Werbung für seine Suche macht, halte ich für ein Gerücht.</p>
<p>Alles in Allem ein gelungenes Buch, dass aber eher für Leser geeignet ist, die sich in den letzten zehn Jahren nicht viel mit dem Internet beschäftigt haben, und für die Flickr, YouTube und Digg nur abstrakte Begriffe in eigensinniger Schreibweise darstellen. Für die ist das Buch ein gelungenen Einstieg in die wunderbare Welt des Internets.</p>
<p>Eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen aus dem Buch gibt es übrigens <a href="http://www.slideshare.net/jeffjarvis/wwgd-the-powerpoint">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://ameisendorf.de/2009/06/19/what-would-google-do/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
