Posterous: Von Idioten für Idioten


Ich muss gestehen, dass ich schwer begeistert bin von Posterous. Nicht weil es das tausendste web-2.0-ige Blog-Social-Gedöns-Kommentar-Verlinkungs-Tool auf dem Markt ist, das die Welt definitiv nicht braucht. Das wird mir langsam nicht nur zu redundant, sondern auch zu langweilig. Aber ein paar Dinge wurden “gut gelöst” – um den alten Günter Netzer zu zitieren.

PosterousDie eigene Posterous-Seite wird durch eine e-Mail an post@posterous.com angelegt. Die Mail kann dabei Videos, Bilder oder sonstige Dateien enthalten, aus denen automatisch ein Eintrag auf der persönlichen Seite erzeugt wird. Die URL gibt es per e-Mail innerhalb weniger Sekunden. Wer keine kryptische URL mag, muss sich registrieren und kann diese ändern. Fertig. Ich bin allerdings gespannt, wie gut der Spam-Filter ist, der diesen Posteingang überwacht.

Weit mehr bin ich aber davon begeistert, dass jede e-Mail irgendwie zu sinnvollen Einträgen verarbeitet wird, und man wirklich gar keinen Aufwand dafür betreiben muss – aber kann, wenn man denn will.

Natürlich ist das alles keine Rocket Science, aber dieser Dienst ist technisch mindestens so primitiv wie Twitter oder Delicious. Das alleine kann das Projekt schon nach Vorne bringen.

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